Ein Bericht von Sandra Spitzohr und MimiWombie.
Bereits im Vorfeld gab es helle Aufregung unter den Fans, denn Tommy Krappweis, der Erfinder des Maraverse, hatte die Veranstaltung im Discord bereits vorher angekündigt. An einem Freitagnachmittag startete dann der Vorverkauf der Tickets zunächst exklusiv für die Community. Dies führte dazu, dass die auf 119 Stück limitierten Karten bereits fast ausverkauft waren, als die Organisator*innen der KrähenFee Werbung auf Instagram schalteten. Um der Enttäuschung entgegenzuwirken wurde auf dem Burggelände in einem Zelt ein großer Bildschirm aufgestellt, damit auch alle anderen Interessierten ohne Ticket das Event mitverfolgen konnten. Man munkelte, dass das Zelt immer rappelvoll gewesen sein soll. Außerdem wurde alles live auf Twitch/WildMics gestreamt, so dass auch HäkelHägar und alle anderen Hörspiel-Fans aus der Ferne dabei sein konnten.
Die Vorfreude der Community war groß, es wurden Cosplays von Figuren aus dem Maraverse (Mara und der Feuerbringer, Ghostsitter, Kohlrabenschwarz sowie das Pummeleinhorn) vorbereitet, Fahrgemeinschaften organisiert und Reisetipps ausgetauscht. Als der große Tag dann endlich da war, traf sich eine kleine Gruppe rund um die Köpfe hinter den Maraverse-Fan-Webseiten am Vorabend zu einem spontanen Maraverse-Usertreffen, um bei einem leckeren, geselligen Abendessen die Vorfreude zu feiern.

GRUPPENFOTO UND LANYARDS
Der JMB-Verlag, der mit seinen Büchern im Stand der fahrenden Buchhandlung Wechselseitig vor Ort war, hatte gemeinsam mit dem Team der Maraverse-Fanseiten Lanyards im Mara-Design gespendet, die kostenlos verteilt wurden. Die dazu passenden Namensschilder wurden von Kommissar Will Mallmann gestaltet und gedruckt. Wenn jemand im Ghostsitter-Shirt aber ohne Lanyard herumlief, sprach Florian Spitzohr die lieben Menschen einfach an und verschenkte die Bänder.
Mittags trafen sich alle Interessierte für ein großes Gruppenfoto, das der liebe Ingo inszenierte. Die Vorfreude steht allen ins Gesicht geschrieben. Was für wunderbare Cosplays: Amalia vom Tannenzweig, ihres Zeichen Oberste Richterin am Europäischen Hexengericht, Spiegeluniversums-Tom mit roten Haaren, Skelett-Hermina Freifrau von Hohenblick frisch aus dem Grab entsprungen, Piratenkapitänin Bonnie McSwan, Geistermädchen Mimi (die im Dunkeln leuchtet) und ganz viele Maras mit dem roten T-Shirt und den Pilzköpfen.

MARAVERSE-PODCAST-LIVE
Zu Beginn gab die bumm film Band den Titelsong von „Ghostsitter“ zum Besten. Aber unser lieber Tommy hatte sich im Text etwas verhaspelt, weil der Text zweispaltig auf seinem iPad angezeigt wurde. Als echter Profi ließ er sich nichts anmerken, sondern textete einfach spontan eine Entschuldigung. Da der Stream jedoch noch nicht richtig gestartet hatte, bekam er nach dem Live-Podcast noch eine zweite Chance. Fehler passieren. Das zeichnet die bumm film aus und macht sie ganz besonders sympathisch. Beim zweiten Versuch saß dann auch alles perfekt.

In den Ghostsitter & Co. Podcasts mit Arlett Drexler, die im Hörspiel die Katzenfrau Dada verkörpert, wird den Zuhörern eine Menge Hintergrundinformationen zum Maraverse geliefert. Die Gäste sind meistens Sprecher*innen und Schauspieler*innen, aber auch einfach Menschen, die im Hintergrund wundervolle Arbeit leisten, um die phantastische Welt zum Leben zu erwecken. Normalerweise wird der Podcast alle zwei Wochen Montagabend über Twitch/WildMics aufgezeichnet. Das Publikum hat entweder im Vorfeld über Discord oder live im Chat die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Es lohnt sich immer, schon allein, um sich von Arletts wunderbarem Lachen anstecken zu lassen.

Diesmal war Thomas Nicolai zu Gast, der das Pummeleinhorn spricht. Er hatte vor mittlerweile sieben Jahren ein paar Stimmproben eingereicht und bekam dann den Zuschlag. Die bumm film konnte sich eine maximal elternnervende Stimme aussuchen. Und schon war die Glitzerwelt geboren. Arlett behauptete, sie hätte von der Stimme des Pummeleinhorns einen Tinnitus bekommen. Immer wenn die Sprecher glauben, dass den Autoren nichts Verrückteres mehr einfallen würde, kommt Norman Cöster oder ein anderer Autor mit einer noch überdreht-krasskomisch-bekloppteren Idee um die Ecke.
Natürlich kam die Sprache auch auf sein Säggssch, weil Thomas auch Kill Waas aus den wunderbar schräg-komischen „Bill Bo und seine Bande“-Hörspielen spricht. Und zuweilen wurde auch mal vergessen, dass Kinder anwesend waren. Von ihnen kamen dann auch ganz tolle Fragen, oder sie haben auch mal Frrrrragen von ihren Eltern vorgelesen. Und Chris hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Chat im Auge zu behalten und daraus ebenfalls vorzulesen.
Arlett lieferte noch die Abmoderation nach und Tommy verkündete, dass seine liebe Frau Sophia leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein konnte, was sehr schade war. Der Illustrator von Ghostsitter Timo Grubing konnte aus terminlichen Gründen ebenfalls nicht dabei sein, aber er hatte sich von Tommy erpressnörgeln lassen und als Ausgleich einige kleine Zeichnungen geschickt, die später bei der Signierstunde viele Menschen glücklich gemacht haben.

Die anschließende Pipipause wurde von der bumm film Band „Tommy und die Pausenclowns“ mit Flo Oswald am Schlagzeug, Lenzi von Ungern-Sternberg am Keyboard und Alex Preu an der E-Gitarre versüßt.



LIVE-HÖRSPIEL: DADA & WELF TREFFEN DAS PUMMELEINHORN
Anschließend folgte ein weiteres Highlight: Das Live-Hörspiel in Form eines Crossovers von „Dada & Welf“ und „Pummeleinhorn“. Trotz ihrer ursprünglichen Sorge schaffte es Arlett ohne zu Lachen das ganze Live-Hörspiel durchzusprechen, denn es waren Profis am Werk!

Aus den beiden Reihen gab es zwei Erzähler, Kai Taschner und Götz Otto, die sich bei diesem Aufeinandertreffen natürlich gegenseitig in die Quere kamen. Was für ein genialer Plot mit wunderbarer Dynamik!

Außerdem wurde Welf bis auf die Fletschzähne genervt, und zwischen Dada und dem quietischigen Pummeleinhorn kam es zu einem hitzigen Schlagabtausch über ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielbrett.

Thomas Nicolai veranstaltete noch einen Nahkampf mit einem Holzklappbeistelltischlein, das das Intermezzo nicht überlebte. Zwischendrin kam es zu ganz wenigen Unterbrechungen, in denen Tommy Regieanweisungen wohldosiert anbrachte, denen der gut eingespielte Cast mit Leichtigkeit folgte.

Im Gegensatz zu dem Ghostsitter-Live-Hörspiel „Spuk im Museum“ wird diese Aufführung bald über LEONINE erscheinen. In der darauffolgenden Pause brachte uns Arlett zum Lachen, indem sie aus dem Backstage erzählte: „Götz hat gesagt, das Wasser ist nach uns benannt worden: Gut & günstig!“

Nachdem es nicht ganz so einfach ist, mit sperrigen Musikinstrumenten auf Flugreisen zu gehen, hatte Tommy seinen Haus- und Hoflieferanten Vox gebeten, ihm für das Event eine Guilietta mit Verstärker zur Verfügung zu stellen. Diese sollte er anschließend aber nicht verschwitzt-begrabbelt zurückschicken, sondern durfte sie verschenken. Noch am Abend überreichte er diese dem jüngsten, instrumentenspielenden Eventbesucher Marten (10), der von einem Ohr zum anderen strahlend vom Meister persönlich zusätzlich noch eine exklusive Einweisung erhielt. Nun braucht Marten nur noch ein gutes Gitarrenkabel.

Q&A MIT DEM TEAM
Nach dem Highlight gab es eine Fragerunde mit allen Sprecher*innen und der guten Seele der bumm film Melanie Graf, deren Namen wir in den Abspännen der Hörspiele schon oft gehört haben, wenn sie als Regieassistenz vorgestellt wird.

Es gab ein langes Buuuuh in Richtung der Produktionsfirmen aus dem Publikum, als Götz sich über die Verwendung von Sprache mit KI beschwerte. Das nimmt den Stimmen die Seele und den Synchronsprechern den Job. Es gab aber noch viele wunderbare Einblicke in die Arbeit an den Hörspielen. Chris hat wieder Nachrichten aus dem Chat wiedergeben, auch dass alle bitte so nah wie möglich an das Microphon gehen sollen, weil man sie sonst nicht versteht. Dabei hatte Profi Flo Oswald versehentlich den Ton durch einen virtuellen Jimi-Hendrix-Gitarrenverstärker gejagt, was ihm aber schnell profimäßig toll gemacht aufgefallen war, und er den Fehler dadurch sofort beheben konnte. Danach war der Cast wunderbar zu verstehen. Von diesem Phänomen hat Tommy auch in der ersten Folge des innerehelichen Laber-Podcasts „Ja, Schatz!“ mit seiner wunderbaren Frau Sophia erzählt, als er bei einer Lesung in einer Schule einen solchen Verstärker gestellt bekam und seine Stimme dann grausam verzerrt zu hören war. Danach hatte er beschlossen, sein Equipment für Veranstaltungen in Zukunft doch lieber selbst mitzubringen.

Tommy beschwerte sich, dass er mit dem Microphon immer quer durch den Saal rennen musste, worauf Arlett ammerkte, dass sie neulich gelesen hatte, dass jemand geschrieben hätte, dass sie Familie Krappweis noch nie Sport machen gesehen hätte. Das nutzte Tommy, um Werbung für sein Buch „Sportlerkind“ zu machen, das alle Fragen diesbezüglich beantworten würde. Um bei dem Running Gag mit Arletts wunderbarer Lache zu bleiben, die Menschen sogar von einem Hauskauf abhalten kann, fragte Schnurrsula, ob ihr heute ein Lachverbot erteilt worden wäre. Die Reaktion von Arlett und Tommy darauf war einfach köstlich und zeigte, was für eine vertraute und freundschaftliche Arbeitsatmosphäre im Hause der bumm film herrscht. Arlett meinte, dass sie sich auf diesem Event superberühmt vorkäme und wollte das nun fortan jedes Wochenende erleben.
Götz Otto hatte die beste Geschichte, wie er zu ebendieser bumm film gekommen war. Er wäre in einem Lieferwagen aufgewacht… Die wahre Geschichte kann man aber im Ghostsitter & Co.-Podcast nachhören. Tommy konnte sich nicht erinnern, wie Sebastian „Muxi“ Muxeneder zur bumm film gekommen war. Darauf erzählte Muxi die wahre Geschichte, wie sich die beiden bei einem Elbenwaldfestival kennengelernt hatten.

Tommy wurde danach gefragt, wie er es schafft, dass die ganzen Logik-Plots im Maraverse stimmig bleiben. Darauf lobte er sein Team Freiwilliger Fan-Ressourcen, insbesondere den minikleinen Kreis um CaroTuesday (die ein phantastisches, überaus sexy Dada-Cosplay trug) und HäkelHägar für das Checken der Skripte und Malina für die sensationelle Timeline. Die stellen ihm dazu immer Fragen, auf die Tommy und Sophia nie im Leben gekommen wären.
In der Musik-Pause sang Thomas Nicolai den Pummeleinhorn-Song live. Es ist echt krass, das mit dieser Stimme durchzuziehen. Danach hatten alle einen Tinnitus, nicht nur Arlett.


TALK: „WIE SCHREIBT MAN DAS MARAVERSE?“
Die Autoren-Talkrunde fand wie angekündigt leider ohne Komikerfrau Sophia statt. Als Ersatz kam Norman Cöster auf die Bühne, der fast so schöne Haare hatte. Faaast… Dafür hält er seine eigene Frau gerne nachts um drei vom Schlafen ab, um sie mit seinen Happy Ideas zu Pummeleinhorn zu beglücken. Gut, dass sie so viel Humor hat. Glücklicherweise wurde die Frage nicht gestellt, wie Tommy und Norman „Bernd das Brot“ erfunden haben.
Arlett nahm sich kein Blatt vor den Mund, was wirklich erfrischend war. So brachte sie Psychologinnenmann Tommy mit ihrer Perimenopause etwas durcheinander, der als Feminist aber kein Problem damit hatte zuzugeben, dass er davon keine Ahnung hat. Tommy hatte zu seinem Architekten in Irland gesagt, dass er gerne einen Turm haben wollte. Dieser nennt ihn nun „Rapunzel“ (irisch ausgesprochen). Danach folgte eine epische Slapstickeinlage mit Microphonen und den dazugehörigen Kabeln. Es war so köstlich lustig.

Die Happy Idea für Ghostsitter hatte Tommy in der Dusche, oder bei einer anderen Gelegenheit, die etwa eine Duschlänge gehabt hatte. Nach Mara und der Lektoriatshölle mit Professor Rudolf „Rudi“ Simek wollte er etwas einfachereres. Tommy erzählte, wieviel von ihm in Mara und Tom steckt, aber auch in Stefan Schwab, der nur seine Boarische Ruah haben will. Jede Figur enthält unterschiedliche Aspekte von ihm selbst. Damit Mara auch als Mädchen realistisch rüberkommt, hatte Tommy sich seinerzeit auch bei Mädchen jeden Alters Rat eingeholt. Norman sagte bezüglich Süßigkeiten, dass er jederzeit aufhören könnte. Außer bei Kinderschokolade.

Tommy war etwas angenervigt, weil ein Gedudel sich anhörte, als hätte jemand sein Handy nicht stummgeschaltet. Mel hatte darauf auf Handzeichen gesucht, wo dieser nervige Ton herkam. Es stellte sich heraus, dass es die mittelalterliche Flötenmusik aus dem Innenhof war. Die konnte Mel nur abschalten, indem sie das Fenster schloss. Bei der Hitze! Als Chris ankündigte, dass die nächste Frage aus dem Chat von Florian Spitzohr kam, richteten Arlett und Tommy unisono wie bei einem Tennisspiel ihre Blicke in die andere Richtung, wo dieser im Zuschauerraum in der ersten Reihe saß. Tommy konnte es nicht fassen, dass er die Frage ins Internet schrieb, diese dann beim Dorschel auf dem Handy landete und vorgelesen werden sollte. Die war aber nicht an Tommy gerichtet, sondern an Norman, der verwirrt immer zwischen Florian und Chris hin und her schaute, weil er nicht wusste, wohin er die Antwort geben sollte. Florian war aber als Spiegeluniversums-Heavy Metal statt Blues-Wombie verkleidet (er hatte vergessen, sich zu rasieren), der außer „Wrr, wwhhr“ sowieso nicht hätte sprechen können. Insofern war das absolut legitim – wie Sophia auch im Chat bestätigte. Seine Frage an Norman lautete: „Wieviel Grummel steckt in dir?“ Da Bernd das Brot ihm als Miterfinder sehr ähnlich ist, war das für ihn überhaupt kein Problem, sich auch in das Grummeleinhorn hineinzuversetzen.
Tommy bedankte sich beim Museumschef, der eigentlich der Burgchef war, dass er ihm so viel abnörgeln durfte. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass so ein historisches Gebäude für so eine irrwitzige Veranstaltung zur Verfügung gestellt wird. Aber wir braven Maraverselinge haben anschließend bis auf eine Powerbank alles wieder mitgenommen und auch die Wandteppiche dagelassen.
Eine Beziehung zwischen Vlarad und Amalia wird es eher nicht geben. Vielleicht ist es auch besser so, das soll schließlich keine Teenagerkomödie werden. Und damit Malina Tommy nicht nervt, versucht er keine Zeitreisekackgeschichten mehr zu schreiben. Da wurde glatt ein wenig gespoilert. Demnach dürfen wir uns auf die Hintergrundgeschichten aller Figuren freuen.
Lesensfreude als Altjof(f) Erdmann hatte eine Frage zu den blauen Zungen und ob sie eine politische Aussage treffen sollen. Dankenswerterweise ist die Community hier stabil unterwegs und viele verfolgen auch das Format #Laberfeuer auf Twitch/WildMics dienstagabends, wo häufig auch gesellschaftliche Themen auseinander genommen und von Expertenrunden Tommy und dem geneigten Publikum verständlich erklärt werden.

Für den Ghostsitter-Film fehlt noch ein großer Teil des benötigten Budgets, damit er auf jeden Fall gut wird. Hier sind die Qualitätsansprüche der bumm film sehr hoch, deshalb möchten sie auf keinen Fall etwas rausstreichen oder an den falschen Ecken sparen. Ganz oder gar nicht!
Chris verkündete einen schönen Gruß von Sophia aus dem Chat. Tommy fand das sehr eigenartig und untypisch für seine Frau, bekam von eben dieser eine Message auf seine Smartwatch, ein Handy aus dem Publikum unter die Nase gehalten und Chris las noch die großbuchstabig-geschriene Nachricht, das Sophia nicht wusste, wie Fritz klang. Wer bis hier folgen konnte, war definitiv live vor Ort dabei. Und wer nicht live dabei gewesen war, hat wirklich etwas verpasst. Aber – kleiner Spoiler – es wird eine ähnliche Veranstaltung wieder geben!

Die Zuschauer stellten nach dem Talk die Stühle zusammen, damit Platz für „Tanz das Brot“ und die anschließende Signierstunde war. Eine Fitness-Uhr trällerte eine Fanfare, um dem Träger für die sportliche Aktivität zu gratulieren. Draußen bildete sich eine Schlange vor der Herrentoilette.

SIGNIEREN UND FOTOS MIT ALLEN BETEILIGTEN
Dieser Programmpunkt war offen für alle, es konnten also auch die Interessierten aus dem Übertragungszelt kommen. Der Andrang war enorm. Es wurden Bücher, Programmhefte und Plüsch-Pummeleinhörner signiert, Stifte herumgereicht und verloren sowie die versprochenen Zeichnungen von Timo Grubing unter die Leute gebracht. Die Spitzohrs haben ein von Tommy gesponsortes Ghostsitter-Buch von allen signieren lassen, das es in der Vorweihnachtszeit auf den Maraverse-Webseiten in irgendeiner Form zu gewinnen geben wird. Unsere lieben Gaststars haben sich alle Zeit der Welt genommen, um für ein Pläuschchen und ein Fotochen für ihre Fans ganz nahbar zu sein. Wir sind aber auch die beste Fan-Community von der Welt!

LIVE MUSIK BUMM FILM BAND
Nach einer weiteren Pipi- und Essenspause – sofern man noch etwas zu essen bekommen hatte – ließ die bumm film Band den Abend ausklingen. Man merkte sehr deutlich, wie die Anspannung von Tommy abfiel und er den Abend nun auch selbst ausgiebig genießen konnte. Auf der Bühne mit der schwarzen Guilietta ist er in seinem Element. „Es wird auch zu selten erwähnt, dass Tommy ein großartiger Musiker und Performer ist.“ (Pascal Beebob) Erst durfte der inoffizielle Maraverse-Chor auf die Bühne, um „Ein echter wahrer Held“ zu singen.

Steffi Engel, die Erfinderin des Pummeleinhorns, verteilte anschließend noch Geschenke. Danach wurde Rock’n’Roll getanzt, Blues Brothers geminnie-mouchert und stimmungsvoll gemeinsam „Halleluja“ angestimmt. Die Musik hatte einen tollen Vibe und rief in uns ein Community-Gefühl hervor, das alle nach der Veranstaltung mit dem riesigen, schwarzen Hund namens „Conblues“ zurück ließ.

AUSBLICK
Es wurde bereits versprochen, dass es wieder ein ähnliches Event geben könnte. Darauf dürfen wir uns schonmal freuen. Wer die Ankündigungen hierzu nicht verpassen möchte, dem sei unser Maraverse-Discord ans Herz gelegt. Dort gibt es auch unter dem Channel #Usertreffen die Möglichkeit, sich zu Stammtischen zusammenzufinden. HäkelHägar organisiert den Ruhrpott, Str4wanzerin gibt zusätzlich auch Stadtführungen in München, und Hannover wurde erst neulich gegründet. Bildet Banden und werdet Teil dieser wunderbar-verrückt-liebevollen Community!
Ein Bericht von Sandra Spitzohr, hervorragend lektoriert und nachgegendert von MimiWombie (Herzlich Willkommen im TFFR – Team freiwilliger Fan-Ressourcen).


